3 Module | 2 Inszenierungen | 1 Praxisprojekt

Grundlagenbildung Theaterpädagogik

Überblick

Hallo in der Grundlagenbildung!!

Schön, dass Du Dich konkreter interessierst für die Theaterpädagogik von DAS Ei.
Die Grundlagenbildung ist das Herzstück unserer Arbeit, das Konzentrat aus mittlerweile 20 Jahren Weiterbildung Theaterpädagogik.
Fast alle Kursteilnehmenden bei DAS Ei absolvieren die Grundlagenbildung, egal wie viel oder wenig Voraussetzungen sie mitbringen.

Wir geben an dieser Stelle vorläufig nur einen Überblick. Wenn Du es genauer wissen willst, dann beraten wir gerne individuell per Telefon oder Du meldest Dich einfach an zu 'Einstiege in's Theaterspiel', die gleichzeitig auch der 'Einstieg' in die Grundlagenbildung sind.

Du darfst von der Grundlagenbildung Theaterpädagogik (BuT) erwarten:

  • einen Einblick in Praxisfelder und grundsätzliche Prinzipien der Theaterpädagogik
  • Vertiefung zentraler Methoden und Konzepte wie z.B. 'Pädagogische Regie' oder der 'Szenische Themenarbeit'
  • Du schließt ab mit der Umsetzung von eigenen Vorhaben und der Frage der persönlichen Leitungshaltung

Orientierungsphase / Modul A

Am Anfang der Grundlagenbildung steht optimalerweise 'Einstiege in's Theaterspiel'. Die dort vermittelte Methodik ist das Modul A der Grundlagenbildung und Fundament für das weitere Lernen.
In etwa zur dritten Einheit der Fortbildung hast Du ein gründliches Beratungsgespräch mit der Ausbildungsleitung. Du bist zu dem Zeitpunkt schon vertraut mit den Abläufen, im Austausch mit anderen Kursteilnehmenden und hast verschiedene Referenten kennengelernt. Und Du hast ein Gefühl, wie sich die Ausbildung in Deinen Alltag integriert.
Du hast nach diesem Beratungsgespräch die volle Entscheidungsfreiheit, wie Du Deinen Kursverlauf bei DAS Ei vereinbaren möchtest. In jedem Fall erhältst Du eine Bescheinigung zu:

  • theaterpädagogische Animation: Im Basismodul A wirst Du die scheinbar selbstverständlichsten Fragen aus einem praktischen Lernprozess heraus neu kennenlernen: Was ist ein Warm-Up, was ist ein Spiel, was ist eine Geschichte?

Basis-Module B und C

Die meisten Kursteilnehmenden setzen nach dem Modul A die Grundlagenbildung fort: Die schrittweise Aneignung des theaterpädagogischen Methodenrepertoires im Labor verbindet sich mit dem Anlegen Deiner persönlichen Leitungshaltung:

  • szenische Themenarbeit: Im zweiten Basismodul lernst Du modellhafte Ansätze einer 'Theaterpädagogik abseits der Bühne' kennen. Was passiert, wenn wir theaterpädagogische Verfahren nicht unter das Hauptziel der Aufführung stellen? Du arbeitest Dich dabei ein in für alle Theaterarbeit spezifische pädagogische Grundfragen und Abgrenzungen.
  • pädagogische Regie: Was passiert, wenn Kinder, Jugendliche, Erwachsene, ganz allgemeine Menschen auf die Bühne treten? Wie finden sie dort hin, welche Bedeutung hat das, was sie auf der Bühne machen? Was überhaupt ist 'eine Bühne'? Welche Rolle hat dabei Theaterpädagogik und wie können wir solch einen Prozess gut anleiten?

Praxisphase

Begleitet durch die Ausbildung gehst Du die entscheidenden Schritte zur Übersetzung der angeeigneten Verfahren und Vorgehensweisen in Dein Praxisfeld:

  • Kursprojekt: Im Verlauf der Basismodule wirst Du Leitungsverantwortung übernehmen in 1-2 Kursprojekten.
    Zu jedem Basismodul wird ein solches Kursprojekt angeboten, die Schwerpunktsetzung entscheidest Du. In anderen Kursprojekten bist Du als 'teilnehmender Beobachter' mit dabei. In beiden Perspektiven gewinnst entscheidende Einsichten auf Basis praktischer Erfahrungen.
  • Basisprojekt: Spätestens mit dem Abschluss der Basismodule nimmst Du die Durchführung eines eigenen Projekts in Deinem Praxisfeld (oder in einem Nachbarfeld) in Angriff. Du konzipierst, reflektierst und finalisierst dieses Projekt im Kontakt mit der Ausbildungsgruppe und der Ausbildungsleitung.
  • Kolloquium: Im Kolloquium spielt die Ausbildungsgruppe praktische Beispiele und Fallstudien der Zielgruppenanwendung von Theaterpädagogik durch.
    In einem gründlichen Repetitorium sicherst Du zunächst Deinen Lernprozess zu den Verfahren aus den Basismodulen; anschließend werden konkrete Anwendungsfälle in Prozess- und Zielgruppensimulationen erfassbar. In Annäherung an die Echtsituation können verschiedene Entwicklungen und Szenarien ausprobiert werden. Wichtig ist das auch, damit Du Dir einen gründlichen Zugang zur Individualität einzelner Teilnehmer theaterpädagogischer Arbeit erarbeiten kannst.

Programm

Modul B

Teaser-Text zu Modul B

Modul B / Grundlagenbildung

Szenische Themenarbeit
Nürnberg, März-Sept 2021

Modul B / Grundlagenbildung

Szenische Themenarbeit